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22.09.2006
Abends um
20 Uhr treffen wir uns mit Mike und Marion auf der Autobahnraststätte Baden
Baden.
Nach
einer Nacht auf einem schweizer Rasthof gehts am nächsten Morgen weiter nach
Genua.
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23.09.2006
Rechtzeitig
eine Stunde vor Abfahrt erreichen wir
den Fährhafen in Genua. Trotzdem müssen wir noch fast eine Stunde warten und
das Schiff kommt erst mit einer Stunde Verspätung los.
Als ich
gerade mit Tarek (unser Hund) an Deck rumgelümmelt bin kamen Werner und Bettina
mit ihrer Hündin Kira ums Eck. Kira sah Tarek zum verwechseln ähnlich und die
beiden Hunde verstanden sich prächtig. So wurde die Fährüberfahrt für die
beiden erträglicher und wir saßen noch lange bei der einen oder anderen Flasche
Wein auf dem sonst leeren "Cafeteria Deck" bevor wir mit den Hunden
in den Kabinen verschwunden sind.
Bevor
jetzt der eine oder andere Aufschreit, unsere Hunde sind weder verfloht, noch
würden wir sie in die Betten lassen.
Am
nächsten morgen traf man sich früh wieder mit den Hunden an Deck und wir
wechselten uns mit Hundesitting und Essen gehen ab.
Eine echt
nette Bekannschaft. Werner und Bettina veranstalten Motorrad-, oder wenn es
sein muss, auch Quadreisen, die sie mit LKW und Geländewagen begleiten.
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24.09.2006
Relativ zeitig sind wir in La Goulette angekommen. Nachdem Mike und ich die GPS Geräte angemeldet hatten, hat uns dummerweise der vom Veterinäramt gesehen und uns gleich 10€ abgeknöpft für irgendeinen Wisch, den niemand sehen will.
Nachdem wir aus dem Hafen raus sind haben wir ein Verischerungsbüro gesucht um eine temporäre Haftpflichtversicherung abzuschließen.
Das war unser Fehler. Die Versicherungen werden nämlich im Hafen vom Zoll verkauft. Also wieder rein in dan Hafen (beim ersten Versuch Pässe vergessen) und wieder raus, was uns jeweils eine längere Diskussion mit dem Polizisten am Tor eingebracht hatte. Aber was solls für ca. 25€ hatten wir eine Haftpflichtversicherung für 3 Wochen.
Wir sind dann auf der Straße nordwärts Richtung Bizerte gefahren und dann haben wir einen schönen Übernachtungsplatz am Strand bei Ras si ali el Mekki gefunden.
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25.09.2006
Morgends haben wir entdeckt, dass das Wasser bis auf 50cm an die Busse rankam. Gut dass wir ca 30cm erhöht gestanden haben ;-)
Weitergefahren sind wir
über Piste durch schönen Wald von Metline nach Bizerte. Danach weiter auf
genialen Pisten, die teilweise erst fahrbar gemacht werden mussten.
Übernachtung auf der Piste südöstlich von Cap Serrat, da wir von leichten Regen
überrascht wurden.
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26.09.2006
Weiterfahrt
auf der Piste, dann über Straße nach Dougga. Dort angekommen konnten wir wegen
Rahmadan leider nichts mehr besichtigen. Auf dem Parkplatz haben wir
www.bigtoy.nl zum ersten mal gesehen. Wir sind dann weiter über El Kef zum
Table de Joguhrta gefahrn und haben dort südwestlich des Tafelbergs ein schönes
Nachtplätzchen in einem Wäldchen gefunden. |
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27.09.2006
Nach der
Besichtigung des Tafelbergs sind wir auf der Straße über Gafsa weiter nach
Tozeur. Hier haben wir ein Pärchen im Landy, Thorsten und Maren, sowie 3
Moppedfahrer und ein weiteres Pärchen mit Dr650 getroffen. |
28.09.2006
Rundtour
um Nafta zu den Starwars Kulissen. Die 3 Moppedfahrer fahren zeitgleich, so
dass wir sie immer wieder treffen und ihnen mit unseren großen Werkzeugkoffern,
die jeder Sycrofahrer dabei hat, hekfen können. Das letzte Stück vor den
Kulissen ist eine lange flache Dünenauffahrt. Mit Vollgas im 2. angefahren und
rechtzeitig in den ersten runter geschaltet schafft es mein AAZ Syncro gerade
so. Die weitaus steilere andere Seite der Düne stellt für unsere Sycro´s jedoch
keine größere Herausforderung dar. Die Moppedfahrer sind jedoch lieber
außenrum, statt runter gefahren.
An deb
Kulissen selbst hatte es haufenweise relativ aufdringliche Händler.
Übernachtet
haben wir dann weil es schon spät war wieder auf dem Camping in Tozeur.
Abends
sind wir mit den 3 Moppedfahrern, Peter, Hubert und Jörg essen gegangen. |
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29.09.2006
Eigentlich
wollten wir von Nefta aus quer übers Chott el Djerid. Aber nachdem Mike, der
voraus gefahren ist, so im Chott stecken geblieben ist, dass ich ihn rausziehen
musste, und zudem endeten alle Spuren hier. Also sind wir zurück und über die
Straße übers Chott gefahren . Kurz vor Douz bei einem kurzen Stopp hab ich mich
an ner Minnidüne festgefahren und musste tatsächlich die Sandbleche auspacken.
Abends in
Douz haben wir am Campingplatz gegessen. |
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30.09.2006
Aufbruch
zur Sandrosentour. Diesmal kommen wir gut durch die kleinen Dünen und der Rest
der Piste ist trocken. Das Sandrosenfeld selbst ist ungefähr 2-3 Fußballplätze
groß und man kann nirgends hintreten ohne die unzähligen kleinen Sandrosen zu
zertreten. Um größere Exemplare zu finden muss man jedoch buddeln.
Noch etwa
1-2 Km weiter schlagen wir unser Nachtquartier an den großen Dünen auf.
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01.10.2006
Da das
Plätzchen hier am Fuß der Dünen so schön ist, haben wir beschlossen einen
"day off" zu machen und faul in der Sonne rumzuhängen. |
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02.10.2006
Auch der
Rückweg vom Sandrosenfeld nach Douz gestaltet sich fast unproblematisch. Ich buddel mich allerdings einmal gleich nach den ersten 50 Metern ein. Nach der
Bratkartoffelkochorgie am Vortagg gehen wir wieder essen. Diesmal sind wir
nicht am Camping, sondern im Ali Baba an der Straße Richtung Kebilinessen
gegangen. Es war günstiger als auf dem Camping und nicht schlecht.
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03.10.2006
Am Cafe
Tarzan sind wir recht abgebogen und aus einer Piste, die fast parallel auf die
Pipelinepiste zuläuft nach Ksar Ghilane gefahren. Bei Bir Soltane trifft man
dann auf die Pipelinepiste, der wir südlich bis Ksar Ghilanegefolgt sind.
Nach
einem Bad in den Thermalquellen sind wir auf dem angrenzenden Campingplatz
essen gegangen. Hier haben wir auch die Holländer, Dick und M., mit ihrem
Unimog, sowie Thorsten und Maren mit dem Landy wieder getroffen. Hit denen
haben wir uns für den folgenden Tag verabredet, die direkte Piste zwischen Ksar
Ghilane und Douz zu versuchen.
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04.10.2006
Früh hat
der Wecker geschellt. Wir waren ja um 9 zur Abfahrt verabredet. 10.30 war es
dann bis wir losgekommen sind. Die ersten Dünen gingen ganz gut und wir waren
zuversichtlich. Ich hatte mich auf dem härtesten Stück einmal im tiefsten
Weichsand zwischen 2 Huggeln eingegraben. Ich musste 3 mal die Bleche
unterkegen und mich mit G-Gang und sehr Kupplungsquälend da rausretten.
Auf einem
anderen Hügel hat Mike sich eingebuddelt und beim wieder flott machen, hat Mike
dich tatsächlich den Schalthebel abgerissen. Unsere Provisorischen
Flickversuche schlugen fehl und uch hatte dummerweise kein Flüssigmetall dabei.
Dick hat Mike mit seinem Unimog dann erst mal von der Düne gezogen.
Auf eben
Boden haben wir Mike dann per Hand, unterm Auto liegend, den ersten Gang
eingelegt. An den schnelleren Passagen hab ich Mike dann mit dem Bergegurt
hinterhergezogen, damit wir nicht zuviel Zeit verlieren. Nach einer Weile hat
es Mike dann sogar geschafft, mit dem durch meine abgesägte
Rätschenverlängerung stabilisierten Schalthebel zwischen dem ersten und dem
zweiten Gang hin- und her zu schaltn. So sind wir noch bei Tag in Douz
angekommen.
Kurz vor
Ende der Piste ist mir noch die rechte Stabistütze gebrochen. Die Blicke der
Mitfahrer nahmen mir mein "in ner viertel Stunde können wir
weiterfahren" nicht so ganz ab, aber nach 10 Minuten lag der Komplette
Stabi ausgebaut im Bus, und weiter gings.
Abends
sind wir dann noch alle acht gemeinsam beim Ali Baba essen gegangen. Die
Portionen waren aber - wohl wegen dem nicht erwarteten Gästeansturm - deutlich
kleiner als vor 2 Tagen. |
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05.10.2006
"day
off" in Douz. Heute war Schadensbehebung angesagt. Mike und ich sind mit
unseren kaputten Teilen zum Schweißer in Douz gegangen. Mike sein Schalthebel war relativ schnell
geschweisst. Für meine Stabistütze musste
erst ne passende Schraube besorgt werden, die er dann kurzerhand an die
um die Länge des Schraubenkopfes abgeflexte Stabistütze angebraten hat. Ob das
hält? Wir waren beide skeptisch, aber ich konnte den Schweißer nicht dazu
bewegen erst ein Loch in die Stabistütze zu bohren, ein Gewinde reinzuschneiden
und das Ganze dann fesstzuschweißen. Am Rhamadan war ihm das wohl zu aufwendig.
Kaum
zurück haben wir noch den Viehmarkt in Douz besucht, der immer Donnerstags ist.
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06.10.2006
Auf der
Straße sind wir über Matmata bis Techine gefahren. Bei Techine haben wir nicht
den richtigen Abzweig Richtung Beni Khedache gefunden, so dass wir aus irgend
einem Bergpfad südwestlich von Techine übernachtet haben. Unser Nachtlager
haben wir direkt an einem Brunnen und verlassenen Nomadenlager aufgeschlagen.
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07.10.2006
Morgends
sind wir zurück nach Techine und auf dem richtigen Weg über Beni Khedache nach Tatuine
weiter.
Unser
Nachtlager haben wir direkt auf der Piste von Tatuine nach Ben Gardane
aufgeschlagen. Diese Übernachtungen direkt an der Piste waren allessamt absolut
unproblematisch und wir hatten Rahmadan sei Dank auch immer unsere Ruhe.
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08.10.2006
Wir sind
über den Damm nach Djerba gefahren und haben die Insel gegen den Uhrzeigersinn
umrundet. An der Westküste mussten wir den nördlichen Teil umfahren, da die
Piste verschlammt war. Wir haben dort auch einen passablen Nachtplatz gefunden.
Dank dem schlechten Zustand der Piste war auch hier nicht mit Besuch zu
rechnen.
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09.10.2006
Da wir
noch genug Zeit hatten, haben wir beschlossen heute nur bis zum Campingplatz
bei Aghir zu fahren, der an der Ostküste direkt am Strand liegt. Abends fanden
wir noch ein Restaurant das trotz Rahmadan offen hatte und zudem lizenziert
war.
Auf dem
Campingplatz trafen wir auch unsere niederländische Pistenbegleitung mit dem
Bigtoy wieder.
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10.10.2006
Morgends
sind wir mit der Fähre von Ajim wieder ans Festland. Die Fähre hat für unsere
Busse nur 800 Milimes pro Bus gekostet. Das sind etwa 50 Cent.
An der
Ostküste Tunesiens wollten wir langsam wieder nach Norden fahren um rechtzeitig
in Tunis zu sein. Einen Nachtplatz zu finden ist hier verhältnismäßig schwer,
und so sind wir, da es auch schon dunkel war und wir immer noch nichts gefundeb
hatten, einfach an einem landwirtschaftlichen Weg, der bis ans Meer reichte
stehen geblieben. Mike fand in seinem
Bus dann auch noch eine ausgewachsene Kakerlake, die Marion wahrscheinlich mitsamt
dem Gemüse eingekauft hatte.
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11.10.2006
Über
Küstenstraßen sind wir weiter nördlich gefahren. Einen kurzen Schlenker ins
Inland führtr uns durch El Jem, wo es ein gut erhaltenes römisches Kolosseum zu
bewundern gibt.
Als wir
einen netten Nachtplatz am Meer bei Hergla gefunden hatten bekamen wir Besuch
und ein Tunesier erklärte uns, dass das ein Park sei und "parken"
nicht erlaubt sei. Er meinte auch, dass der "Parkwächter" demnächst
vorbei kommen würde. Also haben wir wieder eingepackt und sind weitergefahren.
Etwa 10 Km weiter nördich, haben wir ein ähnlich nettes Plätzchen gefunden.
Hier waren auch deutlich mehr spuren, so dass zumindest Parken erlaubt war.
Nach eiem leckeren aber aufwändigen Bratkartoffel Abendessen fielen wir früh
ins Bett. Ulla war den ganzen Tag schon nicht fit und ist kurz nach unserem
Stop ins Bett gefallen. |
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12.10.2006
Nach
Umrundung des nordöstlichen Ausläufer Tunesiens und einem kurzen Shopping stop
in Nabeul sind wir auf den Campingplatz in Hammmam Lif.
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13.10.2006
In der
Nacht ist noch ein österreichischer 16" Syncro am Campingplatz
aufgetaucht, aber bis ich richtig wach war, waren die mit einer Gruppe weiterer
Fahrzeuge schon weg.
Wir sind
dann erst gegen 11 Uhr richtung Tunis los gefahren und sind im Verkehr in Tunis
ne gute Weile gesteckt, so dass wir erst um 1 Uhr in la Goulette waren. Im CNT
Büro war der Angestellte ziemlich verärgert, da auf den Tickets stand
"Präsentation 10 Uhr". Er wollte uns erst keine Boardkarten mehr
geben. Erst als wir ihm erklärten, dass wir uns in Tunis verfranzt hatten und
dort im Stau standen machte er sich daran uns die Boardkarten zu geben.
Genug
Zeit für Zoll und die Stempelei hatten wir aber noch alle mal, und wir waren
nicht die letzten auf der Cartaghe.
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14.10.2006
Nachdem uns die
Catarghe schneller als Gedacht ausspukt fahren wir erst mal durch Genua
durch. Auf dem ersten Autobahnrastplatz mit Grün halten wir an. Tarek
nimmt die Gelegenheit dankbar an und kann endlich sein "Geschäft"
verrichten.
Ich baue nun den kompletten Stabi aus, da er sich ganz ohne Stütze
drehen könnte und leg in in den Bus. Auf den italiensichen Autobahnen
ohne Stabi hält man sich gerne an die 80er Beschränkung auf den
kurvenreichen Abschnitten.
Abends erreichen wir Ulla's Schwager, der am Bodensee eine Obstanlage hat und übernachten dort.
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15.10.2006
Erst gegen Mittag kommen wir los. Die weitere Autobahnfahrt lässt
immer mehr Geräusche aus der Vorderachse vernehmen. Da ist wohl wieder
eine komplett Überholung nötig.
Nachdem wir uns am Weinsberger Kreuz getrennt hatten ruft Mike mich auf
dem Handy an und kagt, dass er nur noch die Gänge 1,3 und 4 schalten
kann. Wie sich später aber herausstellte war nur das Gestänge
verstellt. Er kam zumindest mit den 3 Gängen bis nach Hause.
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